La Isla Bonita – die schöne Insel

La Palma bietet eine ganz besondere Erfahrung, denn die Landschaften eines ganzen Kontinents sind hier auf kleinstem Raum vereint: Vulkanberge im Süden, feine schwarze Sandstrände westlich von El Paso und unterhalb von Mazo sowie an der Südspitze, ein mit Baumheide und Pinienwäldern bewachsener Höhenzug von Nord nach Süd, wildromantische Schluchten, Felsschwimmbecken und Lorbeerwälder im Nordosten, Obstbaumwiesen und Mandelbäume im Nordwesten und der kaum besiedelte grüne Norden, Natur pur. Dazwischen überall blühende Vegetation. In der Mitte der Insel liegt der Nationalpark La Caldera, eine der größten Kraterlandschaften der Welt, umgeben von bis zu 2500 m hohen Bergen.
Die Insel ist daher nur scheinbar klein, in Wirklichkeit wird ihre Oberfläche durch starke Steigungen, Täler und Schluchten um ein Vielfaches vergrößert. Dies führt z.T. zu Entfernungen (z.B. Fahrtzeit von El Paso nach El Tablado: 2,5 Stunden !), die für Tagesausflüge fast zu groß sind. Wer den Urlaub aufteilen möchte, ist deshalb herzlich eingeladen, die erstaunliche Vielfalt der Insel von verschiedenen Standorten aus kennenzulernen.
Prägend für das Klima im Osten der Insel sind die Passatwinde und aufziehende Wolken, die – hauptsächlich im Winter – im Nordosten der Insel abregnen und dem Wanderer ein faszinierendes Schauspiel von Licht und Nebel bieten. Das frische bis feuchte Klima sorgt hier für eine besonders üppige Vegetation.
Der Westen im Windschatten der Berge ist dagegen meist wolkenfrei: im wärmsten Inselteil westlich von El Paso mit ganzjährig milden Temperaturen um 20 bis 25 Grad haben sich die meisten Menschen angesiedelt. Hierher zieht es Sonnenhungrige und Strandliebhaber.
Von diesen Regeln gibt es Ausnahmen, denn auf La Palma hat jeder Ort sein Mikroklima, und der Wetterfrosch muss sehr genau hinsehen. So ist die Gegend von Puntallana ganzjährig sonnig warm. Und unterhalb von Mazo ist das Meer meist ruhig und lädt im Winter zum Baden ein, wenn im Westen ein Teil der Badetage wegen zu hoher Wellen ausfällt.
Sonnentage mit sommerlichen Temperaturen kann man zu jeder Jahreszeit auf der ganzen Insel erleben, je nach Situation und Höhenlage kühlt es nachts jedoch sehr stark ab. Brütende Hitze gibt es dagegen auf La Palma kaum.
Seit Oktober 2002 ist die gesamte Insel La Palma von der Unesco zum schützenswerten Biosphärenreservat* erklärt worden. Naturfreunde finden hier ein zusammenhängendes Netz von über 1000 km ausgeschilderter Wanderwege !
Auf La Palma können Sie Bergwandern wie in den Alpen oder in Tijarafe auf den Höhenwegen am Hang entlang spazieren. Die Insel bietet Wandermöglichkeiten für jeden Geschmack. Sie können sich auch einer Wandergruppe anschließen, in der Sie viele spannende Informationen über den Artenreichtum dieser Insel bekommen.
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*In Biosphärenreservaten wird eine besondere Form des Schutzes von Natur und Landschaft praktiziert. Es handelt sich um große Landschaftsräume, in denen auch seltene Pflanzen und Tiere leben. In den Reservaten soll versucht werden, den Naturschutz mit den Interessen der dort lebenden und arbeitenden Menschen in Einklang zu bringen.
